Archiv für März 2011

Is this still it? Über die Rückkehr der Strokes und die Schwierigkeit, nie mehr so gut wie die eigene Legende sein zu können

Rücken wir doch gleich zu Beginn mal raus mit der Spra­che. Ja, ich trage gerne Röh­ren­jeans, aus­ge­latschte Converse-Treter, spiele auf einer Nick Valensi Signature-Gitarre und bin folg­lich über­haupt nicht geeig­net, eine Text über die Strokes zu schrei­ben, noch dazu einen, der ihre Rück­kehr nach mehr als fünf Jah­ren Abwe­sen­heit the­ma­ti­siert und sich mit der Frage befas­sen muss, ob „New Yorks Finest‘“ 2011 noch von pop­kul­tu­rel­ler Rele­vanz sind.

Moment, Ein­spruch. Gute Freunde Den Rest des Ein­trags lesen. »

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Jetzt gibts was auf die Ohren! „NeuRose… ein schöner Neuanfang?“ — Hörkunstfestival 2011

Was frü­her mit Kas­set­ten anfing, geht heute mit CDs wei­ter: Hör­spiele sind auch bei Erwach­se­nen durch­aus noch beliebt. Wer sich für Hör­kunst im wei­te­ren Sinne inter­es­siert, sollte ein­mal beim Hör­kunst­fes­ti­val vor­bei­schauen. Es besteht wahr­schein­lich schon um die 20 Jahre, fin­det aber unre­gel­mä­ßig statt. Die­ses Jahr ist es wie­der soweit: Es beginnt am 14.04.2011 im E-Werk in Erlan­gen, und dau­ert bis Sonn­tag, 17.04.2011. Das dies­jäh­rige Thema lau­tet „Neu­rose … ein schö­ner Neu­an­fang?“
reflex hat Denise Göt­hel aus der künst­le­ri­schen Lei­tung davon erzäh­len las­sen. Den Rest des Ein­trags lesen. »

Bis zur Unendlichkeit und noch viel weiter

  • Erich von Däni­kens „Göt­ter­däm­me­rung“ im Redou­ten­saal, 29.03.2011

Stel­len Sie sich ein­mal vor, Sie wären wie­der in der Schule. Säßen vorn­über gebeugt, den Kopf schräg auf ihrem Unter­arm ruhend, an ihrem Pult, die träge Nach­mit­tags­sonne scheint Ihnen ins Gesicht, wäh­rend Sie, krampf­haft gegen Ihre Träg­heit ankämp­fend, ver­su­chen, dem Ser­mon zu fol­gen, wel­chen der Reli­gi­ons­leh­rer da wie­der über irgend­ei­nen Typen aus der Bibel zum Bes­ten gibt. Und jetzt stel­len Sie sich vor, der Leh­rer würde plötz­lich behaup­ten, dass die Engel, wel­che dem Bibel­ty­pen begeg­nen, in Wahr­heit außer­ir­di­sche Besu­cher von einem ande­ren Pla­ne­ten, ihre glit­zern­den Gewän­der Raum­an­züge und ihre Hei­li­gen­scheine deren Helme gewe­sen seien – und dass die Him­mel­fahrt der bib­li­schen Gestalt in Wirk­lich­keit eine Visite im Raum­schiff der extra­ter­res­tri­schen Besu­cher war. Wenn Sie nun, Ihrem Den Rest des Ein­trags lesen. »

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Das Kreativ-Festival made in: Das Gelbe vom [ai]

Krea­ti­vi­tät, was ist das eigent­lich? Und wer bedient sich ihrer? Sind das nur schräge Künst­ler, die in ihrer eige­nen Welt leben? Wie kann man sich krea­tiv äußern, damit auch andere etwas davon haben?
Das Fes­ti­val made in ist der Krea­ti­vi­tät auf der Spur. In den Städ­ten Schwa­bach, Fürth, Erlan­gen und Nürn­berg wird regi­onspe­zi­fisch die Krea­ti­vi­tät gesucht und ans Licht gebracht. Das Pro­gramm ist viel­fäl­tig. Die Friedrich-Alexander-Universität Erlan­gen wollte dazu auch einen Bei­trag leis­ten. So bot Herr Studt, Dozent für die Theater-und Medi­en­wis­sen­schaft, ein Pro­jekt­se­mi­nar im ver­gan­ge­nen Semes­ter an. Was dabei her­aus­ge­kom­men ist, dazu hat reflex Anne Her­wan­ger aus dem Semi­nar befragt. Den Rest des Ein­trags lesen. »

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Götterdämmerung im Redoutensaal

“I want to believe“ sagte einst Fox Mul­der – und das wol­len wir natür­lich auch!

Am 21. Dezem­ber 2012 läuft der Kalen­der der Maya aus – anschlie­ßend, so behaup­ten diese, beginne ein völ­lig neues Erd­zeit­al­ter, sogar die Göt­ter wür­den zurückkehren.

Göt­ter? Ach nö, wer­den Sie da den­ken, aber Erich von Däni­ken hat eine ganz eigene Vor­stel­lung davon, was mit der Rück­kehr der Göt­ter gemeint sein könnte. Seit mehr als 40 Jah­ren unter­mau­ert er die These, die Göt­ter seien von einem fer­nen Son­nen­sys­tem kom­mende Astro­nau­ten gewesen.

In sei­nem aktu­el­len Pro­gramm „Göt­ter­däm­me­rung“ (29.03.2011, Redou­ten­saal, Erlan­gen, 20.00 Uhr) wird von Däni­ken seine Theo­rien mit­hilfe einer Dia­show erör­tern – und Sie soll­ten sich danach sagen: „Ich bin para­noid. Aber bin ich para­noid genug?“

Stacheliger Terror – „Der Kaktus“ von Juli Zeh in der Garage Erlangen

Von links: Ein grü­ner, sta­che­li­ger und äußerst gefähr­li­cher Ver­däch­ti­ger in den Hän­den des Eli­t­e­po­li­zis­ten Dürrmann (Stef­fen Rie­kers), des tür­ki­schen Pol­zis­ten Cem (Chris­tian Win­cierz), Dr. Schmidts vom BKA (Her­mann Große-Berg) und der taf­fen Jung­po­li­zis­tin Susi (Gitte Rep­pin). Foto­graf: Jochen Quast

Mein Name ist Frank Mül­ler. Ich bin 45 Jahre alt und befinde mich seit weni­gen Stun­den in der Gewalt von ein paar Ver­rück­ten. Dabei fing der Tag so gut an! Gerade hatte ich mich in eine geeig­nete Posi­tion gebracht, um den Tag ange­nehm durch­zu­ste­hen, als mich plötz­lich zwei Män­ner wie aus dem Nichts über­fie­len.“ Dies ist der Beginn eines Hil­fe­ru­fes, den ein Ver­däch­ti­ger direkt aus dem Poli­zei­re­vier schreibt. Er wurde von zwei Poli­zis­ten wegen mut­maß­li­chen ter­ro­ris­ti­schen Agie­rens fest­ge­nom­men. Es han­delt sich dabei aller­dings nicht etwa um ein gefähr­li­ches al-Qaida-Mitglied, nein: Grund allen Auf­ruhrs ist Den Rest des Ein­trags lesen. »

Von Vorhangziehern der Dummheit und anderen Bühnenenttäuschungen — Thomas Bernhards „Der Theatermacher“ in Erlangen

Laute Sprechtiraden vom Theatermacher Bruscon (Thomas Marx) Fotograf: Jochen Quast

Erschla­gende Sprach­ti­ra­den — das ist der Thea­ter­ma­cher Brus­con (Tho­mas Marx). Foto­graf: Jochen Quast

Goe­the bekommt einen Hus­ten­an­fall und wird von Kier­ke­gaard aus dem Salon hin­aus­ge­tra­gen, nach­dem Hit­ler und Napo­leon ein­ge­tre­ten sind“ berich­tet der Thea­ter­ma­cher Brus­con von einer Szene aus sei­nem eige­nen Stück. Das Erlan­ger Ensem­ble unter Lei­tung von Regis­seur Domi­nik von Gun­ten und Dra­ma­tur­gin Katja Prus­sas hat den tyran­ni­schen, ein­ge­bil­de­ten und gleich­wohl wit­zi­gen Brus­con samt Fami­lie zum Leben erweckt. Den Rest des Ein­trags lesen. »

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Für Leser aller Fakultäten: Der Bericht aus dem Auge des Hurricanes

Gipfel-Stürme, die Auto­bio­gra­fie Hein­rich von Pie­rers ist lesens­wert aus min­des­tens drei Grün­den. Ers­tens: Eine Jugend­sünde kann in Erlan­gen, wenn man dazu steht, der Ein­stieg sein in einen Welt­kon­zern. Nach einem nächt­li­chen Sprung in sei­nen Swim­ming­pool Den Rest des Ein­trags lesen. »

Über die Realität hinaus — Kimberly Gebert und Marie Kathrin Saalfrank in der Akademiegalerie

"why am I not dressed in white" von Marie Kathrin Saalfrank

why am I not dres­sed in white“ von Marie Kath­rin Saalfrank

Nach einer hap­ti­schen, das Mate­rial fixie­ren­den Aus­stel­lung, prä­sen­tiert die Aka­de­mie­ga­le­rie seit dem 10. März jetzt die Werke zweier Male­rin­nen, in denen Mate­ria­li­tät grund­sätz­lich zur Dis­po­si­tion steht. Marie Kath­rin Saal­frank und Kim­berly Gebert ver­su­chen mit ganz unter­schied­li­chen Ansät­zen, den blei­er­nen Vor­hang der Rea­li­tät zu heben, um dahin­ter etwas sicht­bar zu machen, das mög­li­cher­weise ein Traum ist. Den Rest des Ein­trags lesen. »

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Stakeholder gesucht…

Logo des made in... Festivals

Ver­kaufst Du Wein? Viel­leicht auch gele­gent­lich an das Mark­graf­en­thea­ter? Oder Hängst Du die Jacken der Besu­cher auf? Arbei­test Du an der Kino­kasse? Dann bist Du Teil der Kul­tur­wirt­schaft! Und wenn Du außer­dem nicht Büh­nen­scheu bist, dann soll­test Du Dir drin­gend mal das Pro­jekt von Tho­mas Kopp genauer anschauen: Mit­ma­cher gesucht!

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