Archiv für Januar 2011

Wegen Herzensangelegenheiten im Experimentiertheater

©Foto: Olli Storch

Ein biss­chen wie in einem Lager­raum eines Beklei­dungs­ge­schäfts komme ich mir vor, als ich das Büh­nen­bild sehe von dem Stück Kein wei­ches, son­dern ein schlaf­fes Herz: Meh­rere nackte Schau­fens­ter­pup­pen ste­hen kopf­los auf der Bühne herum. Was mag das wohl bedeu­ten? Bum­bum, bum­bum, bum­bum, macht das Herz im Hin­ter­grund. „Bald klopft vor Schmerz und bald vor Lust / das rote Ding in mei­ner Brust“, dich­tete schon Wil­helm Busch.

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Crime Scene: Die TheWi-Party im Berto’s!

Wel­che ist euer Lieb­lings­krimi? Das hat sich die FSI der Thea­ter– und Medi­en­wis­sen­schaft auch gefragt und sich pas­sen­der­weise in CSI umbe­nannt. Sie leg­ten kur­zer­hand Tat­ort und –zeit fest, und wer dann kam,ein Ver­bre­chen zu bege­hen oder Opfer zu spie­len, seht ihr hier!

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Wortwerk im E-Werk am 27. Januar

Pünkt­lich zum neuen Win­ter­ein­bruch mit Schnee und Eises­kälte fand am 27. Januar die zweite Wortwerk-Lesung mit dem Thema „Win­ter“ statt.

Die von außer­halb kom­men­den Mode­ra­to­ren Manuel Kunze und Johanna Schraut hat­ten so eine schöne Ankün­di­gung ver­fasst über das Ende die­ser Jah­res­zeit, und dann kommt sie doch glatt zurück. Tja, man kann nicht alles pla­nen. Trotz­dem führ­ten sie mit viel Witz und Charme durch das Pro­gramm. Und den Wort­werk­lern gelang es mit Humor oder auch gro­ßer Trau­rig­keit das zahl­reich erschie­nene Publi­kum mit ihren Tex­ten mitzureißen.

Obwohl das Motto „Win­ter“ lau­tete, Den Rest des Ein­trags lesen. »

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Hals über Kopf aus dem Bauch heraus

Das höchste Maß der Nüch­tern­heit. Ein Song für die Nach­fah­ren aller Huge­not­ten. Ein aus­schwei­fen­der Dis­kurs über die Ver­kehrs­lage in Erlan­gen. Unfreund­li­che Mit­tel­schicht­ler in den Fünf­zi­gern. Die unver­meid­li­che Bier-Debatte. Klassenkampf-Parolen. Über­mä­ßi­ger Wod­ka­kon­sum. Wüste Beschimp­fun­gen. Der obli­ga­to­ri­sche Tomte-Diss. Und viele, viele  Songs aus dem „Pot­pourri der schlech­ten Laune“ – Was das alles soll? Das ist nun recht schnell erklärt: Her­ren­ma­ga­zin, die Band mit dem schlüpf­rig klin­gen­den Namen und der dazu gar nicht mal so pas­sen­den Musik, gas­tierte im E-Werk. Ein Spek­ta­kel? Aber sicher doch! Den Rest des Ein­trags lesen. »

Primaballerina-Märchen von der Studiobühne im Frankenhof

Einen Abend in die Welt von Jane Aus­ten ent­führt zu wer­den – Intri­gen, Mord, uner­füllte Liebe, Hoch­zeit – in den stres­si­gen Wochen vor den Prü­fun­gen hört sich das doch nach erbau­li­cher Unter­hal­tung an. Die Stu­dio­bühne hatte in den Fran­ken­hof gela­den, „Die Bal­le­rina“, frei nach dem gleich­na­mi­gen Roman von  Susanne Feng­ler, geschrie­ben, insze­niert und gespielt von Syl­via Krüger.

Die erfolg­rei­che Bal­le­rina Bar­bara Cam­pini (Syl­via Krü­ger) soll an den Ber­li­ner Hof gehen, Den Rest des Ein­trags lesen. »

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Mutwerker in der Garage

Ich steh nicht auf Schule, ich mein nur – ich geh da ganz gern hin“, sagt Caro etwas ver­le­gen zu Felix. „Nächs­ter Halt: Albert-Schweizer-Gymnasium“, ertönt eine Stimme aus dem Off. Schnell ver­ab­schie­det sie sich von ihm. Er besucht die Real­schule und am liebs­ten würde er Comic­zeich­ner wer­den. Die Unter­schiede zwi­schen den bei­den sind nicht zu über­se­hen, wie es so man­che erste Ver­liebt­heit an sich hat. Sie mag

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made in… — Dringend Mitwirkende gesucht

Logo des made in... Festivals

Let’s talk about… Nein, nicht schon wie­der Sex. Das waren die 80er. Wer­den wir ruhig etwas inti­mer: Was ver­dienst Du denn so? Und womit?
Komi­sche Fra­gen? Das dachte sich wohl auch

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Irgendwas mit ‚das Ende der Welt‘“… Performance im Experimentiertheater

Nor­ma­ler­weise geht man ins Thea­ter und hat wenigs­tens eine unge­fähre Ahnung, für wel­ches Stück man seine Karte gekauft hat. Schil­ler, Kleist, Pol­lesch, wie auch immer. Nicht so im Expe­ri­men­tier­thea­ter, und schon gar nicht am 18., 20. und 21. Januar. Das Wer­be­pla­kat zeigt ein län­ge­res Text­feld, und auch dort steht nicht ein­deu­tig geschrie­ben, wor­auf man sich ein­lässt: „Um was es geht, weiß ich nicht … irgend­et­was mit ‚das Ende der Welt’“. Aha. Den Rest des Ein­trags lesen. »

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Turn into… Funk!

Die Bezeich­nung Lie­der­ma­cher galt bis vor gar nicht allzu lan­ger Zeit als hoff­nungs­los ver­al­tet, spie­ßig und abge­schmackt – Lie­der­ma­cher, dass waren Rein­hard Mey, Wolf Bier­mann oder Kon­stan­tin Wecker, leben­dige Ana­chro­nis­men ohne Bezug zur pop­kul­tu­rel­len Gegen­wart, in wel­cher statt­des­sen (in statt­li­cher Zahl) der Singer/Songwriter reüs­siert. Was natür­lich Blöd­sinn ist. Denn streng­ge­nom­men Den Rest des Ein­trags lesen. »

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