Archiv für Dezember 2010

Zauberworte — Literatur, gesprochen.

Christiane Willms aus Köln erzählt in der ersten Januarwoche beim Nürnberger Zauberwort Geschichten über Weise und Narren.

Chris­tiane Willms aus Köln erzählt in der ers­ten Janu­ar­wo­che beim Nürn­ber­ger Zau­ber­wort Geschich­ten über Weise und Narren.

In Nürn­berg geht es wort­ge­wal­tig zu, vom 05. bis zum 09.01.2011. Das ist nichts für jene, die Erzäh­len für ein Fos­sil aus der Zeit vor Erfin­dung der Schrift hal­ten. Allen Ande­ren ist das Zau­ber­Wort aber wärms­tens ans win­te­r­um­stürmte Herz zu legen. Den Rest des Ein­trags lesen. »

Jazzy Christmas

Drau­ßen vor der Tür schwingt der Win­ter sein wei­ßes Band durch die Luft – und drin­nen gibt‘s „jazzy“ christ­mas. Genau das ver­spra­chen am ver­gan­ge­nen Diens­tag, den 21.12.2010, die Jazz­band und die Big Band der Uni Erlan­gen mit ihrer Swin­ging Christ­mas Party. Der Auf­tritt fand unter der Füh­rung von Den Rest des Ein­trags lesen. »

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Entweder Broder“ – Integration ja, aber bitte erst um halb zwölf

Wenn es um Inte­gra­tion geht, dann fan­gen die Men­schen schnell an, dumme Dinge zu sagen. Bei­spiels­weise, wenn ein alter Mann von sei­nem Ban­ken­turm her­ab­steigt um die Weis­heit, wel­che er behelfs inten­si­ver Statistik-Exegese sich ein­ge­bil­det hat, mit den Sterb­li­chen zu tei­len… Aber sinn­volle Bei­träge gibt es zu dem Thema ein­fach viel zu sel­ten. Zwi­schen uner­träg­li­cher PC und natio­na­lis­ti­scher Pole­mik steht höchs­tens noch eine Sen­dung wie „Ent­we­der Bro­der“.

Kennt die jemand? Den Rest des Ein­trags lesen. »

Traumblasen — Ein Filmdreh mit Jessica Lorenz

 

Ein Blick in das Filmset von Jessica Lorenz' neuestem Film

So wer­den Träume gemacht

Die Weih­nachts­zeit ist ein welt­ge­wor­de­ner Kin­der­traum, der sich an Hei­lig­abend unter tau­sen­den Weih­nachts­bäu­men erfüllt. Wenn aber die letz­ten Geschenke aus­ge­packt und die letz­ten Weih­nachts­lie­der ver­klun­gen sind, begin­nen in der Nürn­ber­ger Traum­fa­brik die Pro­zes­so­ren erst rich­tig zu glü­hen: Dann näm­lich, wenn Jes­sica Lorenz und ihr Team den End­spurt ein­le­gen zu ihrem aktu­el­len Film­pro­jekt. Den Rest des Ein­trags lesen. »

Lebenslange Leidenschaft: „Life“ von Keith Richards

Abge­bro­che­nes Stu­dium, annä­hernd zehn Jahre kokain– und hero­in­ab­hän­gig, bis Mitte drei­ßig kei­nen Beruf gelernt und mit einem Bein im Gefäng­nis – eine geschei­terte Exis­tenz? Der junge Mann ist heute 67 und damals wie heute ein Rol­ling Stone. Keith Richards hat alles und sein eige­nes Image über­lebt, um sein Leben zu erzäh­len, lako­nisch, selbst­iro­nisch und ohne zu beschö­ni­gen. Den Rest des Ein­trags lesen. »

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Das Weihnachtsabenteuer des kleinen Engels

WeihnachtsengelchenSie hörte lei­ses Knis­tern und ein Flüs­tern. Lei­lana rieb sich die Augen, doch mit einem Schlag war ihre Müdig­keit ver­flo­gen und ihr fiel wie­der alles ein: Heute war Weih­nach­ten! Das erste, an dem der kleine Engel end­lich mit­hel­fen durfte. Lange, lange hatte sie war­ten müs­sen, bis ihre Flü­gel end­lich kräf­tig genug waren und ihre Haare den gol­de­nen Schein beka­men, wie bei den ande­ren Engeln.
Lei­lana war sehr auf­ge­regt. Ihre Auf­gabe war es, die Geschenke mit dem rich­ti­gen Namens­schild zu ver­se­hen, damit das Christ­kind auch wusste, wer es bekom­men sollte.

Steh auf, Lie­bes, heute ist dein gro­ßer Tag!“, zwit­scherte Rosa­lind, der Engel, der Den Rest des Ein­trags lesen. »

Eine kleine Weihnachtsgeschichte

Der Oster­hase über­gab sich gerade in seine Bade­wanne, als Rudolph das Ren­tier anrief. Leicht tau­melnd, sich den Rest des Erbro­che­nen aus dem Mund­win­kel wischend, wankte er in Rich­tung des Tele­fons und blaffte einige nicht gerade als freund­lich zu bezeich­nende Worte der Begrü­ßung in den Appa­rat. Wieso musste die­ser Idiot auch aus­ge­rech­net jetzt anru­fen, wo er doch gerade dabei war, einen gewal­ti­gen Kater halb­wegs aus­zu­ku­rie­ren, dachte der Hase. Aber Rudolph schien sich an sei­ner rauen Wort­wahl nicht wei­ter zu stö­ren, viel­mehr drang seine Stimme schnell und über­aus gehetzt aus dem Hörer. Man brau­che drin­gend die Hilfe des Oster­ha­sen, sagte das Ren­tier in ange­spann­tem Ton­fall. Er müsse vor­über­ge­hend für den Weih­nachts­mann ein­sprin­gen, der im Moment lei­der unpäss­lich sei. Der Oster­hase schnaubte ver­är­gert. Er wollte erst gar nicht wis­sen, wieso der fette Trot­tel mal wie­der „unpäss­lich“ war, so wie er eigent­lich über­haupt nicht in diese Sache hin­ein­ge­zo­gen wer­den wollte.

Aber Rudolph Den Rest des Ein­trags lesen. »

Isländische Impressionen

Island – Land aus Feuer und Eis, Land der Glet­scher und Vul­kane hoch im Nor­den, wo zwi­schen den zer­klüf­te­ten bun­ten Ryo­li­th­fel­sen der Berg­hänge Schwa­den zischen­den Schwe­fels in den reg­ne­ri­schen Him­mel wabern; wo fluo­res­zie­rend leuch­tende grüne Moose die karge Vul­kan­land­schaft bespren­keln; wo schwar­zer Sand ent­lang der end­lo­sen Geröll­fel­der weht und so man­cher der weni­gen dort leben­den Men­schen  an unsicht­bare Elfen glaubt, die im Wind wis­pern, immer dann, wenn es dun­kel wird, wäh­rend der lan­gen, kal­ten Wintertage.

Aber die ely­si­schen Land­schaf­ten, die Ein­sam­keit und die Weite sind nicht alles, was die Insel am Den Rest des Ein­trags lesen. »

Last but not least — PoetrySlam in Erlangen

Gran­dios ging es wie­der zu am Poe­tryS­lam in Erlan­gen, dem letz­ten in die­sem Jahr 2010.
Leben und Tod, Selbst­re­fle­xion und Kunst, Wein und Jugend, Ter­ro­ris­mus und Puber­tät, dies­mal wur­den sämt­li­che The­men abge­grast und niedergemacht.

Acht Kan­di­da­ten stell­ten sich ins glei­ßende Büh­nen­licht, um sich zu bewei­sen. Aber auch die Musik durfte natür­lich nicht feh­len und wurde rei­zend prä­sen­tiert von Den Rest des Ein­trags lesen. »

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Das Wundertütenprinzip

Offene Bühne ist ja immer so ein biss­chen Wun­der­tüte. Man geht ein­fach hin und schaut mal. Kos­tet ja schließ­lich nix. Das kann natür­lich auch voll in die Hose gehen. Kann sich ja theo­re­tisch jeder anmel­den und spie­len. Und so ganz ohne Mode­ra­tion und Ankün­di­gun­gen war es dann heute sogar noch ein biss­chen mehr Ü-Ei-Prinzip als ohne­hin schon.

Los ging es, wie eine Tuba-Aufschrift in rot-schwarz unmiss­ver­ständ­lich klar machte, rich­tig zünf­tig mit der Kapelle Kon­rad, einem sechs­köp­fi­gen Brass-Ensemble, dass das Für­ther Publi­kum mit Den Rest des Ein­trags lesen. »